SQL Server Performance

Wenn Performance Probleme existieren gibt es Ursachen dafür, die sich meist über einen längeren Zeitraum angesammelt haben. Ein Performance Problem kommt selten über Nacht, ist plötzlich da und irgendwann wieder verschwunden. Auch diesen Fall gibt es, das ist jedoch eher die Ausnahme, in der Regel verteilen sich die Gründe bzw. Ursachen eher auf verschiedene Bereiche.

  • Datenmenge: Nimmt stetig zu, Wachstum von Tabellen und Datenbanken mit Auswirkungen
  • Veränderungen: IT-Infrastruktur und Code ist nicht statisch (Development, Operation)
  • Technischer Schulden: Beginnen oft bei der ersten Zeile Code, sie bauen sich weiter auf
  • Historisch gewachsen: IT-Infrastruktur und Code, über Jahre entstanden, oft ohne Re-Design
  • Komplexität: SQL-Server, Storage, Netzwerk, Virtualisierung, Anwendungen und Architektur
  • Domänen- bzw. Fachwissen: Fehlendes tiefen Wissen (Infrastruktur, Architektur, Code)
  • Zuständigkeit: Verteilte Zuständigkeiten durch Spezialisierung (Entwickler, DBA, Infrastruktur)
  • Zusammenarbeit: Einzelne Teams bestehend aus Development und Operations, kein DevOps
  • Mitarbeiter: Wechselnde Entwickler, unterschiedlich ausgeprägte Skills und Sichtweisen.

So optimieren wir Ihre SQL Server Performance

SQL-Server-2012FirstAid


  • Experten unterstützen
  • Tools automatisieren
  • Frameworks führen
  • Best Practice hilft


Ziele der SQL Server Performance-Optimierung

SQL Server Performance optimieren mit dem Performance Management Zyklus

Am Anfang jeder Performance-Optimierung steht immer die Frage nach den Zielen, die erreicht werden sollen. Völlig klar: jedes Unternehmen die Bereitstellungen seines SQL Servers optimal ausnutzen. Läuft Ihr Datenbankserver effizienter, werden dadurch Systemressourcen frei gesetzt, die nun für andere Aufgaben genutzt werden können.

Um von Hardware-Investitionen auch optimal profitieren zu können, muss gewährleistet sein, dass die Rechen- und Anwendungslasten auf den Datenbankservern so schnell und effizient wie möglich ausgeführt werden. Bei der Optimierung der SQL Server Performance kommt es allerdings auch entscheidend auf Ihre Zielsetzungen als Kunde an. Geht es zum Beispiel in erster Linie darum, mit der aktuellen SQL Server Bereitstellung die optimale Effizienz zu erreichen? Oder darum, die Anwendungen zu skalieren?

Die am häufigsten gesetzten Schwerpunkte bei der Performance Optimierung sind:

  • Optimierung zur Erfüllung von Servicevereinbarungen (SLAs) oder Vorgaben für die wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs)
  • Optimierung zur Verbesserung der Effizienz, um so Ressourcen für andere Aufgaben freizusetzen
  • Optimierung zur Gewährleistung von Skalierbarkeit, damit in Zukunft SLA- und KPI-Vorgaben erfüllt werden können

Selbst wenn Ihre Geschäftsanforderungen nach aktuellem Stand erfüllt werden, ist es ratsam, die Effizienz und Skalierbarkeit Ihres SQL Servers zu maximieren.

Wichtig auch, sich dessen bewusst zu sein, dass SQL Server Optimierung fast nie eine einmalige Maßnahme ist, sondern viel mehr ein kontinuierlicher Prozess.

Denn auch, wenn gesteckte Ziele wie das Erfüllen von SLAs oder KPIs irgendwann natürlich erreicht sind und somit abgeschlossen werden können, ist eine dauerhafte Optimierung sinnvoll und zur Gewährleistung maximaler Effizienz und Skalierbarkeit sogar unumgänglich.


SQL Watch Logo

Unsere Expertensoftware für SQL Server Performance

Um alle möglichen Probleme, die die Performance Ihres SQL Servers beeinträchtigen können, zu identifizieren, setzen wir unsere eigens entwickelte und seit 3 Jahren erprobte Software SQL Watch ein. Einmal von unseren Experten auf Ihrem Server installiert, ermöglicht SQL Watch es uns, Engpässe zu erkennen, detaillierte Problemanalysen auszuführen und darauf basierend konkrete Handlungsempfehlungen auszusprechen.

Unter anderem nehmen wir mit SQL Watch folgende Punkte unter die Lupe:

  • SQL Server Wartestatistiken
  • SQL Server Speicher
  • Max-Server Memory
  • Min-Server Memory
  • SQL-Server Buffer Pool
  • SQL Server Speicher Belegung
  • SQL Server I/O-Latenzen
  • Datenbankverteilung der Datenbankdateien
  • TEMPDB – Anzahl der Datendateien
  • Max Degree of Parallelism
  • Cost Threshold of Parallelism
  • CPU Auslastung
  • Langsame Abfragen (SQl Queries / Prozeduren)
  • Fehlende Indizes und Indexnutzung
  • Analyse der Fragmentierung
  • Analyse der Statistiken
  • Einstellungen: Datenbank
  • Wartungspläne