Frankfurter Datenbanktage 2013: Mein persönlicher Rückblick

Frankfurter Datenbanktage 2013: Mein persönlicher Rückblick

Frankfurter Datenbanktage 2013Die Frankfurter Datenbanktage fanden das erste Mal vom 13. bis 15. März 2013 im Konferenzzentrum in Glashütten (Taunus) statt. Eröffnet wurde die Konferenz am Donnerstag mit der Keynote durch Prof. Dr. Edlich und am Freitag von Patrick Heyde.

Die Schwerpunktthemen der Konferenz waren eindeutig Big Data und Echtzeitdatenanalyse. In vielen Workshops und Vorträgen wurden den Besuchern diverse Aspekte dieser umfangreichen Themen erörtert. Interessant für mich war vor allem zu erfahren, welche unterschiedlichen Lösungsansätze es für das Thema Big Data seitens der Hersteller gibt.

Patrick Heyde zeigte in seinem Vortrag was Big Data aus Sicht von Microsoft ist und welche Lösungen der Softwarehersteller aus Redmont mit HDInsight in der Cloud seinen Kunden dazu anbietet. Ebenso interessant für mich war der Verweis auf die Internetplattform KLOUT. Patrick Heyde veranschaulichte das Thema Big Data sehr gut am Beispiel KLOUT, eine Plattform mit der sich der soziale Einfluss einer Person im Netz auf Grund seiner Aktivitäten bewerten lässt.

Frankfurter Datenbanktage 2013Unbedingt erwähnenswert ist aus meiner Sicht zudem der Vortrag von Prof. Dr. Jens Albrecht von der Universität Würzburg mit dem Titel „HADOOP oder SQL? HADOOP und SQL!“, in dem der HADOOP Kern mit seinen Vor- und Nachteilen präsentiert wurde.

Ein Highlight dieser Konferenz war für mich die Late Night Veranstaltung mit dem Titel „Hacken von Datenbanken“. Erschreckend war die Erkenntnis, wie niedrig die Einstiegsschwelle und das Fachwissen ist, um sich als Hacker mit Frameworks in einem organisierten und professionellen Markt zu engagieren.

Fazit: Alles in allem war die Konferenz eine gelungene Veranstaltung. Mein Dank, auch als Sprecher in der Kategorie SQL-Datenbanken, gilt den Initiatoren, insbesondere Andrea Held. Ich wünsche mir für das kommende Jahr, die erfolgreiche Fortsetzung der Frankfurter Datenbanktage erleben zu können.

Daniel Caesar,
Berlin 20.03.2013